Warmensteinach im Fichtelgebirge

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10er Werbegemeinschaft Fichtelgebirge auf Touristik- Messe

 

Mit einem neuen Rekord von 78.000 interessierten Besuchern
schloss am 25. November die Touristik & Caravaning in Leipzig ihre Pforten.
1210 Aussteller präsentierten sich 5 Tage lang auf der größten ostdeutschen
Tourismus-Messe. Die 10er Werbegemeinschaft des Fichtelgebirges mit den
Orten: Bad Berneck, Bischofsgrün, Fichtelberg, Marktredwitz, Mehlmeisel, Selb, Tröstau, Warmensteinach, Weißenstadt und Wunsiedel war auch heuer wieder
mit einem Stand vertreten.


Besonders gefragt waren auf Grund des frühen Wintereinbruchs die Wintersportmöglichkeiten im Fichtelgebirge.

Simona Jungmann von der Kur und Tourismus GmbH Bad Berneck und Heinz Diwisch vom Verkehrsamt Weissenstadt vertraten gemeinsam mit Regina Rabenstein (Verkehrsamt Warmensteinach) die Werbegemeinschaft.

 

Einweihung der Krippengruppe
Auf der neuen Fluchttreppe präsentieren sich die im Text Genannten. Im Vordergrund re. Pfarrerin Schlör Foto: Hildegard Heser

Im Kindergarten Warmensteinach werden seit September Kinder unter drei Jahren in einer Krippengruppe betreut.
Diese neue Gruppe wurde am 26. Oktober ihrer Bestimmung übergeben. Nach Einbau eines vorgeschriebenen zweiten Fluchtwegs kann der Raum im Obergeschoss des Kindergartengebäudes voll genutzt werden. Ca. 12000,00 Euro hat die Kirchengemeinde als Träger dieser Maßnahme investiert.
Im Beisein von Bürgermeister Reinhard Jaresch, den Mitgliedern des Gemeinderats, des Kirchenvorstands und Elternbeirats,des Teams, der früheren Leiterin Edith Glaser, der Fachberaterin Petra Stöberer-Günther, des Architekten Werner Schertel, der beteiligten Firmen Spancraft und Peter, sowie einiger Eltern fand die Einweihung statt. Die evangelische Kirchengemeinde wie auch die politische Gemeinde freuen sich und sind stolz, den Warmensteinacher Familien dieses
zusätzliche Betreuungsangebot bieten zu können. Im Moment besuchen acht Kinder die Einrichtung, im Frühjahr kommen zwei Kinder dazu. Mit zwölf Kindern ist die Krippengruppe voll ausgelastet. Pfarrerin Schlör und alle Anwesenden wünschen den Kindern und Eltern eine gesegnete Zeit in den Räumen des Kindergartens und den Mitarbeiterinnen viel Kraft und Geduld für ihre schöne und schwere Aufgabe.

Foto: Hildegard Heser

15/11 2007

Werbung im Ruhrpark-Center in Bochum

Bereits zum fünften Mal warben die vier Ochsenkopfgemeinden Bischofsgrün, Fichtelberg, Mehlmeisel und Warmensteinach im Ruhrpark-Center in Bochum. Mit neuem Prospektmaterial und neuer Standdekoration unter der Dachmarke „Erlebnisregion Ochsenkopf“ informierten Ingrid Weisker aus Fichtelberg und Regina Rabenstein aus Warmensteinach interessierte Standbesucher über die Ochsenkopfregion. Es wurden viele ausführliche und interessante Gespräche geführt und es zeigte sich, dass die Fichtelgebirgsregion nicht unbekannt ist. Auch treue Stammgäste konnten wieder begrüßt werden.

15/11 2007

16. Spandauer Reisemesse in Berlin

TI Fichtelgebirge und Ochsenkopf Marketing GmbH gemeinsam auf der 16. Spandauer Reisemesse in Berlin

Über 230 Aussteller aus Deutschland und Österreich auf einer Ebene mit Neuigkeiten und attraktiven Messeangeboten sowie vielen Tipps für Beauty-, Wander-, Kur- und Aktivurlaub – so präsentierte sich die 16. Spandauer Reisemesse im Ausstellungspavillon der Mercedes-Benz Niederlassung Berlin.

Veranstalter waren ein Berliner Reisebüro, die Firma Berlin-Linienbus, welche neben 350 Orten in Deutschland und Europa u. a. auch das Fichtelgebirge mehrmals wöchentlich anfährt sowie 2 Zeitungsverlage.
Für die Ochsenkopf Marketing GmbH waren Astrid Rieß vom Verkehrsamt Warmensteinach sowie Ekkehard Röder von der Kur- und Tourist Information Bischofsgrün in Berlin vor Ort. Die Tourist Information Fichtelgebirge war durch Peter Nerad vertreten.
Weit über 13.800 gezählte Besucher nutzten das spätsommerliche Wetter, um sich u. a. auch über das „sagenhafte“ Fichtelgebirge teilweise sehr umfassend zu informieren. Viele Messebesucher waren oder sind bereits Stammgäste im Fichtelgebirge, welches im Berliner Raum einen hohen Bekanntheitsgrad genießt. Besonders Gäste, die vor vielen Jahren schon einmal in unserer Region zu Gast waren, zeigten großes Interesse an neuen Prospekten und Angeboten.
Infos zum Rad- und Wandertourismus einschließlich entsprechender Radwegenetze wurden von den Besuchern häufig nachgefragt.

Abgerundet wurde die Reisemesse durch gastronomische Kostproben, einigen Rahmenprogrammen, Tombolas mit vielen Reise- und Sachpreisen, kostenlosen Parkmöglichkeiten und Shuttleservice sowie freiem Eintritt.

Leo Slezak – Beruf Heldentenor und Komiker

Warum ist Leo Slezak, der bereits mit 23 Jahren als „Lohengrin“, debütierte, einer der größten Wagnersänger seiner Zeit war, nie im Festspielhaus aufgetreten? Weil er bei seiner dortigen Vorstellung zum Entsetzen aller, statt „Wagner“ die „Bajazzo-Arie“ vorsingen wollte, sich dann aber deshalb so schämte, dass ihn vermeintlich noch der Ticketzwicker im Zug auf der Heimfahrt ausgelacht hat.

Claus J. Frankl, selbst Tenor Buffo, Regisseur und Multitalent hat seit 25 Jahren genau zugehört, „Theaterschnurren und Schelmenstückchen, feinsinnige und amüsante, von Slezak und anderen zusammengetragen und sie in einer musikalischen Lesung im bis auf den letzten Platz besetzten Freizeithaus vorgestellt, dass das Zuhören und –schauen die reinste Freude war und der Beifall dementsprechend lang anhaltend.

Unheimlich viel weiß Frankl über Slezak, den berühmten Sänger und Lebens-künstler, der nach 34 Jahren an der Wiener Oper noch eine zweite Karriere auf der Kinolandwand schaffte und unter anderem Melodien von Robert Stolz sang, wie „Auf der Heide blühn die letzten Rosen“ (später ein Kinohit) mit dem Frankl selbst seine Hörer in eine melancholische Sommerabschiedstimmung versetzte.


Zu Gehör kamen unter anderem Kompositionen bzw. Texte von Richard Wagner, Millöcker, Georg Kreisler, Fritz Odemar, Kurt Tucholsky, Hanns Eisler, außer von Frankl, von Sopranistin Nicola Becht dargeboten, die mit wunderbarer Stimme und starker Ausdruckskraft, wie beispielsweise im ebenso innigen, wie „knallharten“ „Servus Du“ (Robert Stolz) total begeisterte.

Und wieder brachte Helene Frucht das Klavier zum Glänzen, besonders zu erwähnen „aus den Eskapaden eines Gassenhauers von Karl Hermann Pillnay“ (Was machst du mit dem Knie, lieber Hans), wo das faszinierte Publikum mitsummen/singen durfte. Keine Antwort wusste Claus J. Frankl allerdings auf seine selbst gestellte Frage, „warum Bayreuth eigentlich“ aus den Besuchen berühmter Festspielbesucher nichts gemacht hat?“ Erinnerungen daran wären Seiten füllend. Anton Bruckner war da, ebenso wie Kaiserin Elisabeth, die wissen wollte, was ihren Cousin König Ludwig so in den Bann zog, und viele, viele andere …

Bericht: Gisela Kuhbandner

Gästeehrung im Haus Brix

Für ihre Treue konnten Andreas Munder, Geschäftsführer der Tourismus & Marketing GmbH Ochsenkopf und Regina Rabenstein vom Verkehrsamt Warmensteinach langjährige Gäste in der Pension Brix ehren.

Andreas Munder überreichte Glaspräsente an das Ehepaar Klein aus Weißwasser (15. Aufenthalt), an Ehepaar Voigt aus Berlin (20. Aufenthalt), an Frau Amend aus Berlin (23. Aufenthalt), an Ehepaar Warzecha aus Berlin  (55. Aufenthalt) und an Frau Pasterski, ebenfalls aus Berlin,
die bereits zum 65. Mal ihren Urlaub in Warmensteinach verbringt.

Sie alle betrachten Warmensteinach als ihre zweite Heimat und haben bereits den nächsten Urlaub in der Pension Brix gebucht.

Brand in Warmensteinach

Bericht aus dem Nordbayerischem Kurier 03.08.2007
www.nordbayerischer-kurier.de/news/1245515/details_129.htm

 

 

Warmensteinach
Lichterloh brannte am Donnerstag Nachmittag der Stall eines landwirtschaftlichen Anwesens in Warmensteinach. In dem Gebäude hielt der 67-jährige Besitzer 13 Kühe und 20 Jungbullen.

 

 

 

Mit mehr als 200 Einsatzkräften rückten die umliegenden Feuerwehren an, um den Brand in den Griff zu bekommen. Ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Wohnhaus und die daneben liegenden Ferienwohnungen wurde verhindert.
Jedoch gelang es nicht, alle Tiere aus dem Stall zu befreien, einige verbrannten, meldet die Polizei. Ein Feuerwehrmann erlitt eine leichte Rauchvergiftung, der 67-jährige Stallbesitzer leichte Verbrennungen am Arm. Mit 40 Helfern war das Rote Kreuz im Einsatz. Über die Höhe des Sachschadens können noch keine genauen Angaben gemacht werden, er dürfte im sechsstelligen Bereich liegen.
Bis in den späten Abend dauerten die Löscharbeiten an dem brennenden Stall in Warmensteinach. Die Versorgung mit Löschwasser an dieser höchsten Stelle des Orts war anfangs schwierig

 

nk

Arabische Klänge, Streicher, Blechbläser und Percussion Festival junger Künstler gibt Konzerte im Landkreis

Arabische Klänge, Streicher, Blechbläser und Percussion Festival junger Künstler gibt Konzerte im Landkreis 
Bericht aus dem Nordbayerischem Kurier 03.08.2007 www.nordbayerischer-kurier.de/news/1245546/details_134.htm

Warmensteinach
Das Festival junger Künstler, das heute um 11 Uhr im Europasaal des Zentrums in Bayreuth mit Bundesfamilienministerin Dr. Ursula von der Leyen eröffnet wird, gastiert mehrere Male in der Region.

Streicherkonzerte, Trommelwirbel, geistliche Musik und Literaturwerkstatt: Vom 3. bis 24. August finden in Kirchen, im Kurpark und im Freilandmuseum viele musikalische und literarische Aufführungen statt. 1950 unter der Patronage von Jean Sibelius von Herbert Barth gegründet, ist das Festival ein Ort internationaler Begegnungen mit Raum für musikalische Experimente. Bereits zum 5. Mal gastiert das 57. Festival junger Künstler Bayreuth in Warmensteinach im Fichtelgebirge. Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei.

In der St.-Laurentius-Kirche in Oberwarmensteinach ist heute, Freitag, 3. August, 20 Uhr, das arabische Jugendphilharmonieorchester mit einem Orchesterkonzert zu Gast. Gespielt werden Werke von Mendelssohn-Bartholdy, Schumann und dem Algerier Salim Dada. In der St.-Bonifatius-Kirche in Warmensteinach werden am Dienstag, 7. August, 20 Uhr, junge Petersburger Solisten unter dem Motto „Russian Strings in concert“ klassische russische und europäische Musik spielen. Am heutigen Freitag, 20 Uhr, treten sie mit demselben Programm im Balkonsaal der Stadthalle Bayreuth auf.

Ebenfalls in der St.-Laurentius-Kirche wird am Montag, 13. August, 20 Uhr, ein Orchesterkonzert mit Werken von Schubert, Piazzolla und Haydn gegeben. Das Percussion- und das Blechbläserensemble laden am Mittwoch, 15. August, 20 Uhr, zum Open-Air-Trommelwirbel in den Kurpark ein. Bei schlechtem Wetter werden die alten und neuen Werke für Bläser und Schlagzeug in der Sporthalle gespielt.

Bei einem geistlichen Konzert kommen in der evangelischen Dreifaltigkeitskirche am Mittwoch, 22. August, 20 Uhr, Werke europäischer Klassik, unter anderem Bach und Händel, zur Aufführung. Es spielt das Ensemble Collage.

Zum Schluss der Reihe gibt es am Freitag, 24. August, 16 Uhr, im Freilandmuseum Grassemann eine Lesung mit Wolf Peter Schnetz und den Festivalteilnehmern der Literaturwerkstatt unter dem Motto „Welche Farbe hat heute der Wind?“.
 

Teamworkshop der Tourismus & Marketing GmbH

Teamworkshop der Tourismus & Marketing GmbH im Waldhaus Mehlmeisel


Im Rahmen der zukünftigen touristischen Ausrichtung
der vier Ochsenkopfgemeinden lud Andreas
Munder, Geschäftsführer der Tourismus & Marketing GmbH Ochsenkopf, zu einem zweitägigen
Teamseminar in das Waldhaus Mehlmeisel.
Unter der Leitung von Martin Haberzettl vom gleichnamigen Institut Haberzettl & Schinwald wurde zunächst die Beziehungsebene aller Beteiligten
behandelt. Dazu gehörte das Festlegen von Regeln für die Zusammenarbeit und Kommunikation,
für Teamwerte und Identität.
Im zweiten Kernbereich ging es um die Inhalte. Dazu wurde visionär eine Reise ins Jahr 2012 ins Rampenlicht gestellt, in der ein Bündel an Ideen und gemeinsamen Zielen fixiert wurde. Durch das gleichzeitige Optimieren von Arbeitsabläufen soll eine bessere Nutzung der Teampotentiale erreicht
werden. Insbesondere wurde der Komplex, wie man sich intern besser auf eine veränderte Marktsituation einstellt, beleuchtet. Zusammenfassend
behandelte der Workshop die Frage: Wie können Ziele lösungsorientiert und professionell
erreicht und Qualität verbessert werden? Tourismus & Marketing GmbH Ochsenkopf
Das Waldhaus Mehlmeisel eignete sich dafür ausgezeichnet.
Das natürliche Umfeld trug für ein entspanntes
Arbeiten bei und sorgte für die notwendige Konzentrationsfähigkeit. Ideal war die Ergänzung mit dem nahen Bayreuther Haus,
das sich für das leibliche Wohl verwantortlich zeigte.

Nass werden garantiert

Nass werden garantiert  
Bericht aus dem Nordbayerischer Kurier - 4.06.2007
Beim elften Rock im Kurpark geht es auf abenteuerlichen Flößen zum Fischerstechen  
 
 

Warmensteinach
Beim elften Rock im Kurpark mit Madhouse am Samstag, 9. Juni, gibt es diesmal ab 18 Uhr eine Premiere, die zumindest den Teilnehmern das Nass werden garantieren dürfte. Der KURIER blickte bereits im Vorfeld hinter die Kulissen.

Fischerstechen ist erstmals auf dem Kurparkweiher anstelle von Wasserskirennen angesagt. Und wer den veranstaltenden Verein Midanna unter Vorsitzendem Karl Herrmann kennt, kann sich denken, dass dies alles andere als eine trockene Angelegenheit werden wird.

Abenteuerlich sind bei Rock im Kurpark bereits die Flöße, Marke Eigenbau Herrmann. Ihr relativ harmloser Anblick von der Oberseite täuscht. Die Unterseite besteht aus zwei schwankenden Luftmatratzen, die bereits den Aufstieg für die Zweier-Teams (ein Paddler, ein Stecher) schwierig machen. Ungewöhnlich auch Herrmanns Idee für die Sicherheitsumrandung der Floße - die besteht aus Abflussrohren.

Antreten werden originell gekleidete Mannschaften mit so viel versprechenden Namen wie „Tiefseetaucher“, „Hardcore Labla“ oder „Wir könnten eure Mütter sein“.

Gestochen wird nach ersten Testrunden jetzt doch mit einem lanzenähnlichen Stab mit nur einem Schaumstoffkopf anstatt des ursprünglich geplanten gebogenen Gartenschlauches mit den zwei Schaumstoffenden.

Beim ersten Training am Samstagnachmittag brachten die Anwesenden - sehr zur Freude der Schaulustigen - vollen Einsatz und verließen letztlich alle pitschnass den Weiher.

Einen Sonderapplaus gab es für das Damenteam aus Mehlmeisel, das wagemutig mit Straßenklamotten baden ging, nachdem die Ruderin auf die konventionelle Sitzposition verzichtete und im Stand paddelte. stn

www.nordbayerischer-kurier.de/news/1240842/details_138.htm
Fotos: Simone Werner

Erste gemeinsame Vermieterversammlung der vier Ochsenkopfgemeinden

Hoffnung, Motivation wecken 
Erste gemeinsame Vermieterversammlung der vier Ochsenkopfgemeinden  
 

Bericht aus dem Nordbayrischen Kurier -
http://www.nordbayerischer-kurier.de/news/1239254/details_129.htm

Erstmals fand eine gemeinsame Vermieterversammlung für die vier Ochsenkopfgemeinden Bischofsgrün, Fichtelberg, Mehlmeisel und Warmensteinach statt, die sich in der wenige Wochen alten „Tourismus-Marketing GmbH Ochsenkopf“ zusammengeschlossen haben.

Die Warmensteinacher Sport- und Festhalle war mit mehr als 150 Gästen sehr gut gefüllt, wobei sicher auch die Neugier auf den neuen Geschäftsführer Andreas Munder eine Rolle spielte.

„Der Tourismus in der Region ist nicht erst seit gestern in Schieflage“, so Munders klare Aussage zu Beginn. Als Gründe nannte er den verschärften Wettbewerb, fehlende Infrastruktur, Investitionsstau und teils mangelndes Qualitätsbewusstsein. „Uns fehlt das viel zitierte Alleinstellungsmerkmal.“

Aufgaben skizziert

Als seine Aufgaben nannte er: Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, der Qualität und des Bekanntheitsgrades, eine bessere interne Struktur und Innenmarketing, und: „Hoffnung und Motivation wecken“.

Munder illustrierte die touristischen Kennzahlen mit Grafiken. Zentrale Befunde daraus: Über die Jahre sind die Zahlen im Abwärtstrend; die Altersstruktur der Gäste weist eine Überalterung aus, mit dem Tiefpunkt bei den 16- bis 35-Jährigen; die Masse der Gäste kommt aus dem Postleitzahlbereich 0 bis 2, also aus Berlin und den neuen Ländern.

Unter der Dachmarke „Erlebnisregion Ochsenkopf“ will Munder das Hohe Fichtelgebirge als Ganzjahresurlaubsgebiet bewerben. Eine der markanten Neuerungen: Es gibt künftig zwei Kataloge im Jahr (für Winter/Frühjahr und Sommer/Herbst), die die Ortsprospekte, die über Jahre unverändert in Gebrauch waren, ablösen.

Bei der künftigen Vermarktung stünden folgende Faktoren im Mittelpunkt: „Beziehung“ (etwa die zwischen dem Vermieter und seinem Gast), „Wertigkeit“ (wie Preis-Leistungsverhältnis) und „Erlebnis“.

Selbst gesteckte Ziele

Munder hat sich selbst „Meilensteine“ mit Zieldaten gesetzt: Bereits erledigt sind die Kennzahlenanalyse und die Auftragsvergabe an eine Werbeagentur. Bis Ende Mai soll unter dem Schlagwort Benchmarking (“Lerne von den Besten“) die Arbeit der Touristbüros weiter optimiert und vernetzt werden. Bis Ende Juni soll ein Businessplan stehen, in dem geplante Maßnahmen und Budgets nachvollziehbar aufgeführt sind. Ende September soll der Internetauftritt stehen und der Winter-/Frühjahrskatalog vorliegen, Ende Dezember ein neuer Häuserkatalog und Ende Januar der Sommerkatalog.

Auch ein Werbefilm soll produziert werden. Außerdem informierte Munder detailliert über die noch heuer geplanten Messebesuche, Anzeigen und sonstige Werbeaktivitäten. Dabei sollen bestehenden Strukturen genutzt werden.

Auch Erfolgskontrolle will Munder betreiben: durch unabhängige Tests, „mystery checks“ (=fingierte Kundenanfragen) und Gästebefragungen.

Munder hatte Matthias Keefer, Referatsleiter bei der Industrie- und Handelskammer für Oberfranken, mitgebracht. Keefer informierte über „Finanzierung im Beherbergungsgewerbe“ – und räumte ein: „Die Branche gilt vielen Banken als schlechtes Risiko.“

Er erläuterte die Voraussetzungen für Kredite und wies insbesondere auf die zusätzlichen Möglichkeiten hin, die öffentlich-rechtliche Förderbanken bieten. Ein sehr emotionsbeladenes Thema, wie die teils verbitterten Reaktionen ob des Verhaltens der Geldinstitute aus dem Publikum zeigten.

Michaela Schoberth-Bottenbruch, Geschäftsführer der Tourist-Information (TI) Fichtelgebirge, erläuterte Getätigtes und Geplantes aus ihrem Haus (der KURIER berichtete im Zusammenhang mit der TI-Jahresversammlung in Kleinlosnitz).

Frust und Aufbruch

Es schloss sich eine engagierte Diskussion an, die Optimismus und Aufbruchsstimmung ebenso offenbarte wie Skepsis und tiefsitzende Frustration. Fragen, Kritik und Redebeiträge drehten sich häufig um Dauerbrennerthemen: der mangelnde Bekanntheitsgrad des Fichtelgebirges, die Öffnungszeiten der Wirtshäuser, Sinn und Unsinn von Inseraten, Werben mit „Bayern“ anstatt „Franken“, oder die Frage, ob das Fichtelgebirge etwa gegenüber der Fränkischen Schweiz als zu teuer gilt.

Künftig soll es mindestens einmal im Jahr eine gemeinsame Vermieterversammlung geben. agw

 

30 Jahre Freizeithaus Warmensteinach - fetzig gefeiert

Einheimische und Gäste feierten fröhlich und auch tanzend das 30jährige Bestehen des Freizeithauses Warmensteinach. Dazu versetzte der Bischofsgrüner Elvis-Interpret
Rainer Kowalski mit Hits der 70er und 80er Jahre von Elvis, John Denver, Smoky,
CCR, Telly Savalas, Udo Jürgens und vielen Bands und Künstlern dieser Zeit alle zurück in die Goldenen Siebziger Jahre. Mit seiner beeindruckenden Stimme, seinem passenden
Outfit und seiner dynamischen Art sich auch unter die Zuhörer und Zuhörerinnen zu
mischen verwandelte Rainer Kowalski die vollbesetzte Halle des Freizeithauses samt
Nebenräumen in eine lebendige, quirlige Disco der 70 er Jahre. Go, Johnny go,
Under the moon of love, Country roads, Mendocino, Next door to alice, Fiesta mexicana,
Griechischer Wein,   Marmor, Stein und Eisen bricht,   Eine neue Liebe ist wie ein neues
Leben und viele weitere Hits begeisterten. Diese Zeitreise ermöglichte das engagierte
Team des Freizeithauses: Regina Rabenstein, Astrid Rieß und Rudi Galda schmückten
das gesamte Freizeithaus mit knallbunten Pril-Blumen, Tischchen mit
Barhockern und schenkten Waldmeister-, Pfirsich- und Ananas-Bowlen hinter einer
stilechten Bar aus.
Bürgermeister Reinhard Jaresch erinnerte in seiner Begrüßung an die Grundsteinlegung
des Freizeithauses im Mai 1977 durch 1.Bürgermeister Erhard Thomas und umriß die
70er Jahre. Nach 18 monatiger Bauzeit, im Spätherbst 1978, wurde das von Architekt
Hermann Schertel geplante Freizeithaus eingeweiht. Die Hausmeisterehepaare Kurt und
Antsch Wallesch, Heiner und Astrid Rieß, Rudi und Kristina Galda pflegten das Freizeithaus stets so gut, als wäre es ihr eigenes Haus. Seit dem 2.Juni 1975 hat Warmensteinach die Anerkennung als Luftkurort, Oberwarmensteinach seit dem 18.Juli 1975. Erst ab dem 1.Mai 1978 schlossen sich beide zu einer Einheitsgemeinde zusammen. Rund 25 Lokale zählte man vom Pfeiferhaus bis zum Ochsenkopfhaus hinauf. Der Fremden-verkehr boomte: 200 000 bis 300 000 Übernachtungen wurden in der Einheitsgemeinde gezählt. Ein Liter Heizöl kostete 1972 15 Pfennige.
In Steinachhütte, Glaswerke und Firma Peukert hatten viele Einheimische ihr bescheidenes Einkommen - aber dennoch waren die Warmensteinacher zufrieden.

                                                       Siegfried Bleier

Elvis Künstler Rainer Kowalski in Aktion
Elvis Künstler Rainer Kowalski in Aktion
das engagierte Freizeithaus- und Verkehrsamtsteam Astrid Rieß, Rudi Galda
das engagierte Freizeithaus- und Verkehrsamtsteam Astrid Rieß, Rudi Galda
und Regina Rabenstein ( von links)
und Regina Rabenstein ( von links)
Starkbierfest 17.03.2007

Beim diesjährigen Starkbierfest im vollbesetzten Haus des Gastes in Oberwarmensteinach

mahnte der Mönch (Volker Ruckdeschel) zu mehr Zusammenarbeit und Zusammenhalt in Gemeinderat und Bürgerschaft. Vorarbeiter Erich Streitenberger (Gerhard Fick) hatte die Vision eines Flughafens für Warmensteinach – der auch schließlich im Wagenthal gebaut wurde. Die Landepiste wurde bis zum Wendelin verlängert und das Schullandheim
dient gleich zum Einchecken. Zum 30 jährigen Jubiläum konnte der inzwischen gealterte Gemeinderat mit Bürgermeister Jaresch (Hüttenbräu, Wolfgang Nickl) nur noch staunen. Piste frei – guter Abflug.

Siegfried Bleier

Fotos: - Gemeindekämmerer Klaus Herrmann (Klaus Lehnert) und Bürgermeister
Jaresch (Wolfgang Nickl) bei wichtigen Finanzentscheidungen
- Flughafen im Wagenthal mit den gealterten Gemeinderäten
(Fotos folgen in Kürze)

Fußballlegende „uns Uwe“ zu Gast bei den Franken

Seit mehr als 25 Jahren präsentiert sich das Fichtelgebirge auf der größten Reisemesse Norddeutschlands, der „Reisen Hamburg “. Die Standbesetzung konnte sich in der vergangenen Woche wieder über den großen Bekanntheitsgrad bei den norddeutschen Messebesuchern freuen. Besonders gefragt waren in diesem Jahr die Themen Wandern, Kulinarisch, Familienurlaub sowie Radfahren, Golf und Camping.
Viele ältere Besucher am Stand kennen das Fichtelgebirge aber auch aus der Zeit zum Ende und nach dem zweiten Weltkrieg, als sie im Rahmen der Kinderlandverschickung längere Zeit in Franken verbringen „mussten“. Viele Orte werden bei den Gesprächen über die Erinnerungen immer wieder genannt. Dabei bekommen die Bürger des Fichtelgebirges immer ein gutes Zeugnis wegen ihrer Bescheidenheit, aber trotz des damaligen einfachen Lebens vor allem wegen der großen Hilfsbereitschaft.
Es gehört aber auch schon zur Tradition, dass sich immer wieder die sportliche Prominenz am Stand der Franken einfindet. In diesem Jahr war es das Fußballidol Uwe Seeler, der nach einem Besuch am Oberbayernstand spontan über den Flur an den Stand der Franken kam. Begleitet wurde er von der Ruderweltmeisterin Kathrin Boron.
Beide deckten sich jedoch mit umfangreichen Prospekten aus der Region ein.

19/01 2007

Orkantief "Kyrill" zog über Warmensteinach

Schon seit den Mittag des 18. Januars 2007 zogen die ersten Sturmböen über Warmensteinach.
Die stärksten Böen kamen dann gegen 22.30 Uhr als die Temperatur innerhalb kürzester Zeit von 8,8 Grad auf 2,8 Grad fiel.
Am stärksten gewütet hat der Orkan im Bereich Grassemann, Fleckl, Parkplatz Seilbahnstation und den angrenzenden Wälder. Viele Bäume sind umgeknickt und Straßen waren zeitweilig gesperrt. Fotos: Simone Werner





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Wetterwerte aus Fleckl

Fichtelgebirgsbahn offiziell eingeweiht - Vision der Strecke bis Warmensteinach

Bericht aus dem Nordbayerischen Kurier vom 10.01.2007

Von Werner Seelbinder

Totgesagte leben länger. Wirtschaftsstaatssekretär Hans Spitzner setzte gestern noch eins drauf: „Das ist die größte Wiederbelebung seit Lazarus.” Die Rede war von der Wiederinbetriebnahme der Bahnlinie von Bayreuth nach Weidenberg.

In der Tat. Es wurde vom Landkreis und dem Markt Weidenberg seit 1974 für den Erhalt der letzten Fichtelgebirgsbahn gekämpft, die 1896 gebaut wurde. Nach vielen Rückschlägen schließlich mit Erfolg.

In einem Festakt wurde gestern im Beisein zahlreicher Ehrengäste die wiederbelebte Strecke, auf der schon seit Montag die Züge fahren, offiziell eingeweiht.

Bürgermeister Wolfgang Fünfstück nannte die Vorteile des Bahnverkehrs: Verkehrssicherheit hauptsächlich im Schülerverkehr, der sonst auf der unfallträchtigen Staatsstraße abgewickelt werden müsste; weiter die energie- und umweltgerechte Anbindung der Weidenberger Ortsteile im S-Bahn-Verkehr nach Bayreuth und schließlich die Vertaktung ins Bahnnetz Richtung Nürnberg. „Dies ist ein großes Etappenziel zur Strukturverbesserung dieses Raumes.”

Landrat Dr. Klaus-Günter Dietel, der immer an diese Strecke geglaubt hat, erinnerte an den harten Weg bis zur Wiedereröffnung, „mit Höhen und Tiefen und mitunter auch mit Kampf gegen Finten und Fallen”.

Letztendlich sei aber die Sanierung der Strecke seit März 2006 in Rekordtempo gelungen. „Der S-Bahn ähnliche Ausbau signalisiert Modernität und Zukunft.” Die Investitionen von rund sieben Millionen Euro wurden weitestgehend vom Wirtschaftsministerium übernommen. Auf einer Streckenlänge von 13,2 Kilometern wurden sechs neue Haltepunkte und 27 Bahnübergänge realisiert, 26,4 Kilometer Schienen verlegt, auf 7,8 Kilometern ein vollständiger Gleisumbau vorgenommen und 12 600 Tonnen Schotter eingebracht.

Dietel sah die Bahnstrecke auch in Verbindung mit der jetzt ausgebauten Staatsstraße nach Warmensteinach und dem vernetzten Bahn-Bus-Angebot in das Fichtelgebirge: Ein wichtiges Rückgrat für die Verkehrserschließung im ländlichen Raum.

Staatssekretär Hans Spitzner lobte die großen Bemühungen in der Region zum Erhalt dieser Bahnlinie: „Auch die kleinen Strecken sind zur Erschließung des Flächenstaates unerlässlich.” Im Wirtschaftsministerium sei man in all den Jahren immer beeindruckt gewesen vom großen Engagement für diese Strecke vor Ort. „Auch Rückschläge wurden verkraftet. So konnte schließlich eine Strecke wieder eröffnet werden, die eigentlich schon beerdigt war.”

Die Vision, die Strecke doch noch über Sophienthal bis Warmensteinach zu verlängern, bleibt. Dazu Gerhard Curth, der Geschäftsführer der Deutschen Regionaleisenbahnen: „Wir haben uns 1993 gegründet, um das zu retten, was andere wegwerfen.” Hier sei wieder ein wichtiger Schritt gelungen. Laut Curth wurde von seiner Gesellschaft die Strecke bis Warmensteinach übernommen, deshalb sei Weidenberg nur ein Etappenziel. In nächster Zeit werde darum gerungen, wie es weiter geht.

Quelle:
www.nordbayerischer-kurier.de

Fotos: Regina Rabenstein
 

06/01 2007

Gipfelparty am Ochsenkopf 6.1.2007

Bereits zur sechsten Auflage kam am diesjährigen Heilig-Drei-Königs-Tag die Gipfelparty auf dem Ochsenkopf. Geplant und durchgeführt wurde die Veranstaltung in gewohnter Weise von der Arbeitsgemeinschaft „Das Fichtelgebirge bebt“ – hierbei handelt es sich um eine Vereinigung von Veranstaltern der Jugendevents im Hohen Fichtelgebirge.

Die Open-Air-Party hatte heuer leider unter widrigsten Witterungsverhältnissen (Dauerregen und starker Nebel) zu leiden, so dass das Areal vor dem Asenturm nicht annähernd gut gefüllt war wie in den vergangenen Jahren, wo teilweise zwischen 400 und 500 Besucher anwesend waren. Ein Kamerateam des Bayerischen Fernsehens war allerdings am 6. Januar am Gipfel und drehte eine Reportage für die Frankenschau – hierzu wurden Bedienstet der Seilschwebebahnen, der Asenturm-Wirt, sowie Besucher über die Region Fichtelgebirge allgemein und die Wintersportmöglichkeiten interviewt.

Traditionell geht der Reinerlös dieser Veranstaltung einem guten Zweck zu. Dies ist 2007 das Projekt vom Bayerischen Jugendring und Bayern 3: „3 Tage Zeit für Helden“. Nähere Infos hierzu gibt es unter: www.zeitfuerhelden.de

In den vergangenen Jahren wurde u. a. die Deutsche Knochenmarkspenderdatei unterstützt und für die Anschaffung eines Einsatzfahrzeuges der HvO (Helfer vor Ort) im Hohen Fichtelgebirge, welches zur Gipfelparty 2004 offiziell übergeben wurde, ein erheblicher Grundstock geschaffen.

Weitere Informationen über die Arbeit und die Projekte der Arbeitsgemeinschaft sind im Internet unter www.das-fichtelgebirge-bebt.de zu finden.

 

Fotos: Simone Werner

 




 

19/12 2006

5 neue Pistenbullys

5 neue Pistenbullys warten auf ihren Einsatz ausschliesslich zum Loipen- und Winterwanderwegpräparieren rund um die Ochsenkopfgemeinden.

Die Beschneiungsanlage an der Nordabfahrt Ochsenkopf geht in Betrieb -
heute abend wird weiter "Schnee gemacht".
Stand 19. Dezember 2006
Freuen wir uns alle auf eine gute Wintersaison in unserem Fichtelgebirge!

Fotos: Simone Werner